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My  kitchen  is  a  battlefield...


Komisch, nach dem Spülen sieht meine Küche erst recht aus, wie ein Tretminenfeld nach einem Fussballweltmeisterschaftsspiel über das noch zusätzlich ein Tsunami hinweg gefegt ist... Ich bin universeller Meister im Verursachen von unbeabsichtigten und -berechenbaren Monsterwellen im Spülbecken, weswegen ich mir eigentlich sowohl Duschen als auch Waschen ersparen könnte, würde ich dies täglich tun...

 

Auch fördert Spülen die Reduktion des Platzmangels im Küchenschrank. Ich sollte öfter spülen, denn dann kann ich es getrost auch bald abschaffen, da ich anscheinend eine sehr große Sucht nach Glück entwickelt habe, wenn ich mir den gerade wieder entstandenen Scherbenhaufen so betrachte...

 

Allerdings habe ich da noch ein kleines Problem mit dem Zerstören von Plastikartikeln... Vielleicht sollte ich mir angewöhnen, diese Art von Waren in der Nähe oder aber direkt auf den Herdplatten zu lagern? Doch das vergesse ich mal lieber gleich wieder, denn brennen kann ich besser als schwimmen. Dabei möchte ich doch lieber diejenigen Fähigkeiten lernender Weise ausbauen, welche ich noch nicht so gut beherrsche. Zum Beispiel: Spülen.

Eventuell sollte ich beim Spülen nicht gerade Acidjazz hören. Nur habe ich es auch schon mal mit Meditationsmusik versucht. Da mir jedoch beim autogenen Training Arme wie Hirn schwer und träge werden, ist dies meist weitaus weniger förderlich für den Erhalt so mancher Keramikwaren. Ruhige Stücke fördern so manch depressiven Gemütszustand, der das Gespüle dann doch um einiges weniger sinnvoll erscheinen lässt, und Einstürzende Neubauten verursachen mir durchaus erwünschte kreative leicht psychotische Zustände.

 

Metal macht angeregt aggressiv. Deshalb werde ich nun dann doch lieber weiterhin beim Jazz und dergleichen hyperaktiv Geschirr zertrümmern und gleichzeitig unfreiwillig mit meinen Socken den Boden im unmittelbaren Umfeld des Spülbeckens wischen. Denn dies verhindert den Spaß an der Sache in keinster Weise...

 

Aus der Reihe:   ALLTAGSINSPIRATIONEN    17/05/07

(aus dem Leben eines wandelnden Aufmerksamkeitsdefizitsyndromes mit durchaus hyperaktiven Eigenschaften ;-) )

 

D.M.